Tierarztpraxis Dr. Christina Eul-Matern im Tiergesundheitszentrum (TGZ) Idstein
Akupunktur und Osteopathie


Akupunktur stellt Diagnose in Mustern von Ungleichgewichten und stimuliert dann Punkte, die gezielt dieses Muster bzw. die fehlgelenkten Energien neu ordnen. Es werden Punkte oder Punktkombinationen mit bestimmten Eigenschaften gewählt, die Energien aus- oder umleiten, die so nicht gebraucht werden. Nadel ist Materie bewirkt Energie Fluss. Das geht oft sehr schnell.

Homöopathie behandelt nach Hahnemann Ähnliches mit Ähnlichem und nutzt Muster in Diagnose und sucht dazu Pflanzen oder Minerale mit passenden Wirkungen auf den Organismus. Die werden sozusagen als Negativabdruck dem Körper zugeführt, so dass er sein pathologisches Muster dort „einlegen“ kann und die Erkrankung als solche Identifiziert und eliminiert. Dieser Prozess kann manchmal länger dauern.

Beide Systeme beobachten genau die Persönlichkeit, Charaktereigenschaften, Konstitution und deren aktuelle Erscheinung im Kontext der Lebensbedingungen und Umgebung, Der Patient wird ganzheitlich im Kontext betrachtet, kein Zeichen wird einzeln herausgestellt und „bekämpft“. Wobei in der Homöopathie mehr Gewicht auf genaue Betrachtung der Krankheitszeichen legt und dann Entsprechungen in der Wirkung von Mitteln sucht. Die chinesische Diagnose sucht nach den verbindenden Fäden der einzelnen Zeichen im Kontext mit den Umweltbedingungen und ermittelt so das zu Grunde liegende Ungleichgewicht, das es zu behandeln gilt.

Das System der Chinesischen Medizin basiert auf der genauen Beobachtung der Natur und deren Abläufe und Prinzipien. Der Focus liegt hierbei immer auf Yin und Yang. Auf diese polaren Gegensätze lässt sich alles zurückführen. Auch die Wirkung von Pflanzen und Homöopathika sind Teil dieses schlichten Systems. Wie sich Yin und Yang in die Acht Leitkriterien differenzieren lassen, so splitten sie sich ebenfalls in die Eigenschaften der Homöopathika auf. Bei der Repertorisierung wird dies bis ins kleinste Detail verfolgt und betrachtet.

Da nun jedes System auch eine Schwachstelle hat und sowohl Akupunktur als auch Homöopathie trotzdem sehr wirksame Heilsysteme darstellen, wollen wir einen Weg aufzeigen, diese beiden zu verbinden, um die Schwächen auszugleichen.

Akupunktur ist ein sehr schnell wirkendes Mittel und arbeitet mit dem Auslöser, dem zu Grunde liegenden Ungleichgewicht der Zeichen. Nachteilig ist, dass sie dadurch nicht sonderlich spezifisch ist und man als Therapeut vor Allem Prozesse anregen kann, von denen dann der Körper selber entscheidet, in welcher Weise er Veränderungen in Gang bringt. Die Selbstheilungskräfte werden gezielt angeregt.

Homöopathie schnell wirken, aber kann auch sehr langwierig sein. Vor allem beim Repertorisieren braucht man viel Zeit und auch die Wirkung kann lange brauchen, bis sie eintritt. Heftige Erstreaktionen können Schwierigkeiten verursachen und oft sind mehrfache Medikamentenumstellungen nötig, bis ein Erfolg eintritt. Damit kann man die Kompliance der Patienten verlieren. Auf der anderen Seite ist die Homöopathie aber sehr spezifisch und kann sehr gezielt eingesetzt werden.

Durch die Kombination beider Systeme können diese Schwachstellen effektiv ausgeglichen werden.

 


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